AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: Januar 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote zwischen
FG Webdesign, Inhaber: Fabian Gotzen, Kreuzsteeg 14, 47906 Kempen
– nachfolgend „Auftragnehmer“ –
und dem jeweiligen Kunden
– nachfolgend „Auftraggeber“ –
im Bereich Webdesign, Webentwicklung, Wartung, Beratung und damit verbundener Dienstleistungen.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern i. S. d. § 14 BGB. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragsgegenstand & Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder dem Vertrag.
Nicht Bestandteil des Vertrags sind insbesondere, sofern nicht ausdrücklich vereinbart:
- Suchmaschinenoptimierung (SEO; keine Garantie auf bestimmte Rankings oder Erfolge)
- Barrierefreiheit nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) oder WCAG-Standards
- Rechtssichere Inhalte (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung, AGB)
- Rechtliche Prüfung der Website
- Laufende Wartung, Updates oder Support
3. Angebot & Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Auftraggeber das Angebot schriftlich (E-Mail ausreichend) annimmt.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich:
- Alle zur Umsetzung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig und vollständig bereitzustellen
- Auf Rückfragen zeitnah zu reagieren
- Notwendige Freigaben ohne schuldhafte Verzögerung zu erteilen
Verzögerungen, die durch fehlende oder verspätete Mitwirkung entstehen, verlängern vereinbarte Lieferfristen entsprechend und berechtigen den Auftragnehmer zur Anpassung der Vergütung.
5. Urheber- und Bildrechte
Der Auftraggeber versichert ausdrücklich, dass alle übermittelten Bilder, Grafiken, Logos, Texte und sonstigen Inhalte:
- Lizenzfrei sind oder
- Im Eigentum des Auftraggebers stehen oder
- Ordnungsgemäß lizenziert wurden
und dass alle auf Bildern abgebildeten Personen der Veröffentlichung zugestimmt haben (Recht am eigenen Bild).
Mit der Übermittlung der Inhalte bestätigt der Auftraggeber diese Voraussetzungen.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Rechtsverletzungen durch vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei und ersetzt etwaige Schäden.
6. Nutzungsrechte & Eigentumsübergang
Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung die vereinbarten Nutzungsrechte an der erstellten Website ein (einfaches Nutzungsrecht, räumlich und zeitlich unbegrenzt, projektbezogen).
Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben sämtliche Nutzungs- und Eigentumsrechte beim Auftragnehmer.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Subunternehmer einzusetzen, bleibt jedoch allein verantwortlich.
7. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Sofern im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten verarbeitet werden (z. B. bei Wartung oder Hosting), schließen die Parteien auf Verlangen einen separaten Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO ab.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten nur im Auftrag und weisungsgebunden. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung und die Einhaltung der DSGVO.
8. Zahlungsbedingungen
Es gelten folgende Zahlungsbedingungen:
- 30 % Anzahlung bei Angebotsannahme
- 70 % Restzahlung nach Fertigstellung und Abnahme
Rechnungen sind innerhalb von 7 Werktagen ohne Abzug zahlbar.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen zurückzuhalten oder die Website offline zu nehmen.
9. Abnahme
Nach Fertigstellung erhält der Auftraggeber die Möglichkeit zur Prüfung und Abnahme.
Sofern keine wesentlichen Mängel innerhalb von 7 Tagen schriftlich gemeldet werden, gilt die Leistung als abgenommen.
10. Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die Website im Zeitpunkt der Abnahme im Wesentlichen vertragsgemäß funktioniert. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
Keine Gewähr wird übernommen für:
- Browser- oder Geräteinkompatibilitäten, die auf Drittsoftware beruhen
- Änderungen durch Updates von CMS, Plugins oder Drittanbietern
- Funktionsstörungen durch Fremdeingriffe oder fehlende Mitwirkung
11. Haftung
Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
Keine Haftung besteht insbesondere für:
- Umsatzausfälle oder entgangenen Gewinn
- Datenverluste
- Rechtliche Mängel von Inhalten
- Externe Dienste, Plugins oder Drittanbieter
12. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Streiks, Pandemien) entbinden die Parteien von Leistungspflichten für die Dauer der Störung. Fristen verlängern sich entsprechend.
13. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen (z. B. Geschäftsgeheimnisse) geheim zu halten. Diese Pflicht gilt auch nach Vertragsende für 5 Jahre.
14. Rechtliche Hinweise zu Impressum, Datenschutz und Barrierefreiheit
Für Impressum und Datenschutzerklärung wird ggf. eine Standardvorlage des Auftragnehmers verwendet (Rechtsstand 2024).
Hinweis:
- Es handelt sich um Mustertexte ohne Garantie auf vollständige Rechtssicherheit oder Aktualität
- Eine Prüfung durch einen Rechtsanwalt wird dringend empfohlen
- Der Auftraggeber trägt die alleinige Verantwortung für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (z. B. DSGVO, BFSG, TMG)
15. Referenznennung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellte Website als Referenz zu nennen, zu verlinken und in seinem Portfolio zu zeigen, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
16. Kündigung
Bei vorzeitiger Kündigung durch den Auftraggeber sind bereits erbrachte Leistungen entsprechend zu vergüten. Die Anzahlung wird nicht erstattet.
17. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Kempen.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Regelung durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.